Keine Ampel. Keine Fahrspuren. Keine Vorfahrt. Nur selbstfahrende Autos, die von nichts eine Ahnung hatten –
und durch Ausprobieren lernen mussten, wie man hier heil auf die andere Seite kommt. Das hier läuft live in deinem Browser.
So liest du das Bild
Farbe des Autos = wohin es will: blau rechts, weiß geradeaus, orange linksRahmenfarbe = welches Gehirn (siehe „Gehirne mischen“)Dachlampe: Farbe wählt das Auto selbst (zwei Regler: rot und blau)××rot: Unfall, gelb: von der Straße abgekommen
Worum geht’s?
Stell dir vor, an einer Kreuzung fahren nur noch Roboterautos. Brauchen die dann noch Ampeln, Spuren und Vorfahrtsregeln?
Oder finden sie selbst einen Weg? Genau das probiere ich hier aus. Die Autos dürfen fahren, wie sie wollen – sie müssen nur an ihrer Ausfahrt ankommen
und dürfen dabei nicht zusammenstoßen oder von der Straße fliegen.
Schaffen sie das effizient und fair? Also: viele Autos pro Minute, wenig Unfälle, und niemand muss ewig warten.
Entsteht eine Sprache? Jedes Auto hat eine Dachlampe, deren Farbe es frei wählen kann. Niemand hat festgelegt, was „rot“ oder „blau“ heißt.
Fangen die Autos trotzdem an, sich damit etwas mitzuteilen – etwa „ich biege links ab“ oder „ich fahre zuerst“?
Rechts- oder Linksverkehr? Die Straße hat keine Spuren. Einigen sich die Autos von selbst darauf, auf einer Seite zu fahren?
Was passiert beim Mischen? Verschieden trainierte Autos auf derselben Kreuzung – vertragen sie sich?
Die Autos lernen noch.
Bisheriger Stand: Die gelernten Autos schaffen mehr Autos pro Minute als eine Ampel, verunglücken bei mittlerem Verkehr aber noch zu oft (rund 15 %).
Links- bzw. Rechtsverkehr entsteht von selbst (welche Seite, ist Zufall); die Lampe nutzen sie bisher nicht zur Verständigung.
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